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Du planst dein Pflegepraktikum und überlegst, ob die Schweiz eine Option wäre? Dann bist du hier richtig. Als Martin und Malte haben wir selbst Teile unserer praktischen Ausbildung im Ausland absolviert und wissen, wie wertvoll diese Erfahrung sein kann. In diesem Guide erfährst du alles Wichtige zu Voraussetzungen, Kosten, Unterkunft und konkreten Krankenhäusern.
Der größte Unterschied zu Deutschland liegt auf der Hand: In der Schweiz wirst du für dein Pflegepraktikum bezahlt. Während du in Deutschland drei Monate unbezahlt arbeitest, erhältst du an Schweizer Kliniken in der Regel zwischen 500 und 1.100 CHF pro Monat. Da der Schweizer Franken aktuell stärker ist als der Euro (etwa 1 CHF = 1,07 EUR), entspricht das circa 530 bis 1.180 Euro monatlich.
Realistisch solltest du mit etwa 800 bis 1.000 CHF rechnen. Alles darüber ist ein Bonus. Die häufig genannten höheren Summen von 2.000 CHF und mehr gelten meist für Unterassistenten im Praktischen Jahr, nicht für das Pflegepraktikum vor dem Physikum. Im Vergleich zum deutschen FSJ oder BFD mit etwa 400 bis 500 Euro Taschengeld ist das dennoch ein erheblicher Unterschied.
Dazu kommen weitere Vorteile: moderne Kliniken mit hohen Qualitätsstandards, ein gut organisiertes Gesundheitssystem und die Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln, ohne auf eine gemeinsame Sprache verzichten zu müssen. In der Deutschschweiz kommst du mit Hochdeutsch überall zurecht.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz liegen deutlich über dem deutschen Niveau. Mieten, Lebensmittel und Freizeitaktivitäten kosten teilweise das Doppelte. Allerdings lässt sich das durch kluge Planung ausgleichen, besonders wenn du eine Unterkunft im Personalwohnheim des Krankenhauses bekommst.
Das Pflegepraktikum (offiziell Krankenpflegedienst) ist laut § 6 der Approbationsordnung für Ärzte Pflicht für alle Medizinstudierenden in Deutschland. Du musst insgesamt drei Monate (90 Tage) nachweisen, wobei du diese auf maximal drei Abschnitte aufteilen kannst.
Ein häufiger Irrtum: Die Dauer richtet sich nicht danach, wo das Krankenhaus liegt, sondern danach, wo du später studierst. Das zuständige Landesprüfungsamt (LPA) deiner Universität legt die Regeln fest. Genau deshalb kennen viele Krankenhäuser die genauen Anforderungen gar nicht, denn sie betreuen Praktikanten aus ganz Deutschland mit unterschiedlichen Vorgaben.
Wichtig: Die LPAs legen unterschiedlich aus, was "ein Monat" bedeutet (30 Tage vs. voller Kalendermonat). Das kann dazu führen, dass ein Praktikum im Februar in einem Bundesland anerkannt wird, im anderen nicht. Lies dazu unbedingt unseren Artikel Vorsicht Falle: So lange muss euer Pflegepraktikum wirklich dauern und kläre die genauen Anforderungen vorab mit deinem LPA.
Während des Pflegepraktikums sind keine Fehlzeiten vorgesehen. Urlaub ist nicht möglich. Falls du krankheitsbedingt ausfällst, müssen diese Tage unmittelbar an das Praktikum angehängt werden.
Hier lauert eine weitere Falle: Das Praktikum darf nicht in die Vorlesungszeit hineinragen. Entscheidend ist dabei nicht, wann tatsächlich Vorlesungen stattfinden, sondern wann laut Uni-Kalender der Vorlesungszeitraum offiziell beginnt. Das kann durchaus zwei bis zweieinhalb Wochen vor den ersten Veranstaltungen sein. Plane also genügend Puffer ein, falls du während des Praktikums krank wirst.
Das Praktikum muss in einer Einrichtung mit ständiger ärztlicher Leitung auf einer bettenführenden Station stattfinden. Nicht anerkannt werden Einsätze in Notaufnahmen, OPs, Ambulanzen oder bei der Dialyse. Auch Psychiatrien werden in manchen Bundesländern nicht akzeptiert.
Ein im Ausland absolviertes Pflegepraktikum wird grundsätzlich anerkannt, wenn es die gleichen Bedingungen erfüllt wie ein inländisches. Du benötigst eine offizielle Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 5 der ÄAppO. Die meisten Landesprüfungsämter stellen diesen Vordruck online zur Verfügung. Du druckst ihn einfach aus und nimmst ihn mit in die Schweiz. Da du in der Deutschschweiz arbeitest, genügt das deutsche Formular.
Lass die Bescheinigung von der Pflegedienstleitung unterschreiben und mit dem Klinikstempel versehen. Sie darf frühestens am letzten Praktikumstag ausgestellt werden. Eine über das Ausstellungsdatum hinaus bescheinigte Zeit wird nicht anerkannt. Achte darauf, dass der vollständige Praktikumszeitraum eingetragen ist. Fehlzeiten müssen separat ausgewiesen und im Anschluss nachgeholt werden.
Wichtig: Aus der Beschreibung der Abteilung muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um eine stationäre Einrichtung handelt. Grund- und Behandlungspflege sollte mehr als 50% deiner Tätigkeiten ausmachen.
Als EU-Bürger profitierst du vom Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU. Für einen Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit von bis zu 90 Tagen pro Kalenderjahr benötigst du keine Aufenthaltsbewilligung. Der Arbeitgeber muss deinen Einsatz lediglich spätestens einen Tag vor Beginn über das Online-Meldeverfahren anzeigen. Das erledigt die Personalabteilung des Spitals.
Für die meisten Studierenden, die einen oder zwei Monate ihres Pflegepraktikums in der Schweiz absolvieren, ist das völlig ausreichend. Solltest du planen, das gesamte dreimonatige Praktikum dort zu machen und anschließend noch im Land zu bleiben, gelten andere Regeln. Für Aufenthalte über 90 Tage mit Erwerbstätigkeit ist eine Kurzaufenthaltsbewilligung (Ausweis L) erforderlich.
Wenn du in Deutschland studierst, aber keinen EU-Pass hast, gestaltet sich die Sache komplizierter. Du benötigst in der Regel ein nationales Visum (Typ D) für die Schweiz sowie eine Arbeitsbewilligung. Diese wird vom Arbeitgeber bei der kantonalen Behörde beantragt.
Die Schweiz hat mit einigen Ländern sogenannte Stagiaires-Abkommen für junge Berufsleute bis 35 Jahre abgeschlossen, die den Zugang erleichtern. Erkundige dich frühzeitig bei der Schweizer Botschaft oder dem Konsulat nach den Voraussetzungen für deine Staatsangehörigkeit. Plane mindestens drei bis sechs Monate Vorlauf für die Bewilligungsverfahren ein.
Die Krankenversicherungsfrage erfordert etwas Planung. Als gesetzlich Versicherter in Deutschland hast du eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite deiner Gesundheitskarte. Mit dieser hast du Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen nach Schweizer Recht.
Allerdings gilt laut Bundesamt für Gesundheit: Sobald du in der Schweiz erwerbstätig bist, greift das Erwerbsortsprinzip. Eine Befreiung von der Schweizer Versicherungspflicht mit der EHIC ist streng genommen nur für nichterwerbstätige Personen in Aus- und Weiterbildung möglich. Als bezahlter Praktikant giltst du als erwerbstätig.
In der Praxis handhaben viele Kantone dies bei kurzfristigen Praktika pragmatisch. Kläre die Situation vorab mit deiner deutschen Krankenkasse und dem Krankenhaus in der Schweiz. Viele Kliniken haben bereits Erfahrung mit deutschen Praktikanten und können dir sagen, wie die Handhabung vor Ort ist. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für einen Krankenrücktransport ist in jedem Fall sinnvoll, da dieser von der EHIC nicht abgedeckt wird.
Die Schweiz verfügt über eine exzellente Krankenhauslandschaft. Für deutschsprachige Praktikanten eignen sich besonders die Kliniken in der Deutschschweiz, also in Kantonen wie Zürich, Bern, Luzern, Basel, St. Gallen, Aargau oder Graubünden.
Das Universitätsspital Zürich (USZ) ist eines der größten und renommiertesten Krankenhäuser der Schweiz mit über 40 Kliniken und Instituten. Es bietet vielseitige Fachrichtungen und hat Erfahrung mit internationalen Praktikanten. Das USZ verfügt über Personalunterkünfte in begrenzter Anzahl.
Das Kantonsspital Winterthur (KSW) wird von vielen Studierenden für seine gute Organisation und faire Vergütung gelobt. Praktika sind für drei bis zwölf Monate möglich. Du arbeitest in einem modernen Schichtbetrieb und unterstützt das Team primär in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und punktuell in der Pflege.
Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ist bekannt für sein freundliches Arbeitsklima und verfügt über 400 preiswerte Einzelzimmer auf dem Spitalareal, die an Mitarbeitende vermietet werden. Das Zuger Kantonsspital nimmt in begrenzter Anzahl Medizinstudierende auf. Praktika werden ab drei bis sechs Monaten vereinbart, das Mindestalter beträgt 17 Jahre.
Das Kantonsspital St. Gallen bietet vierwöchige Kurzpraktika für angehende Medizinstudierende an, die von den medizinischen Fakultäten in der Schweiz anerkannt werden. Auch deutsche Studierende können sich bewerben. Das Kantonsspital Graubünden (KSGR) in Chur und Walenstadt bietet das sogenannte Häfelipraktikum für Medizinstudierende an.
Die Spitalgruppe Thurgau (STGAG) mit Standorten in Frauenfeld, Münsterlingen und der Klinik St. Katharinental nimmt ebenfalls Praktikanten auf. Bewerbungen gehen direkt an die jeweiligen Standorte.
Das Kantonsspital Aarau (KSA) bietet Pflegepraktika im Bereich Medizin an. Praktika sind ab einer Dauer von zwei Monaten möglich, Anstellungen beginnen jeweils zu Monatsbeginn. Für Medizinstudierende gelten oft flexiblere Regelungen bezüglich Starttermin und Dauer.
Die Vergütung während eines Pflegepraktikums in der Schweiz ist nicht einheitlich geregelt und variiert je nach Institution, Kanton und Dauer. Für das Pflegepraktikum vor dem Physikum (oft als Vorstudienpraktikum oder Häfelipraktikum bezeichnet) zahlen die meisten Spitäler zwischen 500 und 1.100 CHF pro Monat. Rechne realistisch mit etwa 800 bis 1.000 CHF.
Wichtig: Höhere Summen von 2.000 bis 2.500 CHF, die manchmal genannt werden, gelten meist für Unterassistenten im Praktischen Jahr (letztes Studienjahr), nicht für das Pflegepraktikum. Die genauen Bedingungen erfragst du am besten direkt bei der gewünschten Einrichtung. Viele Institutionen orientieren sich an Empfehlungen von Berufsverbänden oder kantonalen Richtlinien. Die XUND ODA Gesundheit Zentralschweiz veröffentlicht beispielsweise jährliche Lohnempfehlungen.
Zum Vergleich: In Deutschland ist das klassische Pflegepraktikum unbezahlt. Nur beim FSJ oder BFD erhältst du ein Taschengeld von etwa 400 bis 500 Euro monatlich, wobei du dir diese Zeit auch als Pflegepraktikum anrechnen lassen kannst.
Die Wohnungssuche in der Schweiz ist für Kurzaufenthalte eine echte Herausforderung. In Städten wie Zürich oder Genf zahlst du für ein WG-Zimmer schnell 700 bis 900 CHF monatlich. Die beste Lösung ist daher, direkt bei der Bewerbung nach Unterkunftsmöglichkeiten im Personalwohnheim zu fragen.
Viele Schweizer Krankenhäuser in der Deutschschweiz verfügen über Personalunterkünfte zu vergünstigten Konditionen. Rechne in Zürich, Basel oder Luzern mit etwa 600 bis 900 CHF für ein Personalzimmer. Am Spital Uster liegen die Preise bei ab 699 CHF inklusive Nebenkosten mit Vergünstigungen für Mitarbeitende in Ausbildung. Die Klinik Hirslanden bietet möblierte Zimmer und Studios für maximal drei Monate, ideal als Übergangslösung für Praktikanten. Das LUKS in Luzern verfügt über 400 Personalzimmer auf dem Spitalareal.
Die Vorteile einer Unterkunft im Personalhaus liegen auf der Hand: Du sparst Geld, hast einen kurzen Arbeitsweg und kommst leicht in Kontakt mit anderen Praktikanten und Mitarbeitenden.
Plane für deinen Aufenthalt etwa 1.200 bis 2.000 CHF pro Monat ein, je nach Standort und Lebensstil. Der größte Posten ist die Miete, gefolgt von Lebensmitteln.
Beim Einkaufen gibt es erhebliche Preisunterschiede. Discounter wie Denner, Aldi Suisse oder Lidl sind deutlich günstiger als Coop oder Migros. In Grenzregionen lohnen sich Einkaufsfahrten nach Deutschland. Das Mittagessen in der Spitalmensa kostet typischerweise etwa 9 bis 10 CHF.
Eine realistische Rechnung: Bei einer Vergütung von 800 bis 1.000 CHF und Unterkunftskosten von 500 bis 700 CHF im Personalwohnheim bleibt nicht viel übrig. Die Rechnung geht vor allem dann auf, wenn du eine günstige Unterkunft im Spital bekommst. Plane einen finanziellen Puffer ein oder kombiniere den Schweiz-Aufenthalt mit weiteren Praktikumswochen in Deutschland.
Die Aufgaben im Pflegepraktikum sind in der Schweiz ähnlich wie in Deutschland. Du arbeitest unter Anleitung einer qualifizierten Pflegefachperson und übernimmst nach entsprechender Einführung pflegerische Tätigkeiten: Grundpflege wie Körperpflege, Hilfe beim An- und Auskleiden sowie Lagerung der Patienten, hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Betten machen, Essen verteilen und Materialpflege, Vitalzeichenkontrolle wie Blutdruck, Puls und Temperatur messen, Begleitung bei Transporten innerhalb des Krankenhauses. Je nach Station und eigenem Engagement sind auch Verbandswechsel oder Blutentnahmen unter Aufsicht möglich.
In der Schweiz arbeiten Pflegeteams oft eng mit Fachpersonen Gesundheit (FaGe) zusammen, einer qualifizierten Zwischenstufe zwischen Pflegeassistenz und diplomierter Pflegefachperson. Dieses Berufsfeld gibt es in Deutschland so nicht, bietet aber interessante Einblicke in unterschiedliche Organisationsmodelle.
Da die Schweiz bei Medizinstudierenden beliebt ist, sind Praktikumsplätze begehrt. Beginne sechs bis neun Monate vor dem gewünschten Starttermin mit der Suche. In beliebten Häusern kann es sinnvoll sein, noch früher anzufragen.
Die Bewerbung erfolgt direkt bei der Personalabteilung des jeweiligen Krankenhauses. Viele Kliniken haben Online-Bewerbungsportale. Dein Bewerbungsdossier sollte enthalten: ein Motivationsschreiben mit gewünschtem Zeitraum und bevorzugter Abteilung, einen tabellarischen Lebenslauf, Kopien relevanter Zeugnisse sowie den Nachweis über deine Hepatitis-B-Impfung (mindestens sechs Wochen vor Praktikumsbeginn).
Im Anschreiben kann es hilfreich sein, kurz zu erklären, dass das Pflegepraktikum ein Pflichtbestandteil des deutschen Medizinstudiums ist. Schweizer Medizinstudierende absolvieren meist nur ein vierwöchiges Praktikum, das umgangssprachlich als Häfelipraktikum bezeichnet wird.
Auch wenn die Deutschschweiz nominell deutschsprachig ist, gibt es Unterschiede. Im Alltag sprechen die meisten Schweizer untereinander Schweizerdeutsch, einen alemannischen Dialekt, der zunächst schwer verständlich sein kann. Im beruflichen Umfeld, besonders mit Patienten und ausländischen Mitarbeitenden, wird jedoch Hochdeutsch gesprochen.
Nach ein bis zwei Wochen gewöhnt man sich erfahrungsgemäß an den Dialekt. Einige Fachbegriffe unterscheiden sich: Das Krankenhaus heißt Spital, Pflegefachkräfte werden als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann bezeichnet, und statt Praktikum sagt man oft Stage (französisch ausgesprochen).
Formales:
Finanzielles:
Mobilfunk (wichtig!):
Dokumente:
Ein Pflegepraktikum in der Schweiz ist eine hervorragende Möglichkeit, wertvolle Auslandserfahrung zu sammeln, ein exzellentes Gesundheitssystem kennenzulernen und dabei sogar noch etwas zu verdienen. Die höheren Lebenshaltungskosten lassen sich durch eine Unterkunft im Personalwohnheim und bewusstes Wirtschaften gut kompensieren.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der frühzeitigen Planung. Beginne rechtzeitig mit der Bewerbung, kläre alle formalen Fragen vorab mit deinem Landesprüfungsamt und sichere dir nach Möglichkeit eine Unterkunft im Krankenhaus. Wenn du diese Punkte beachtest, steht einem unvergesslichen Praktikum in unserem südlichen Nachbarland nichts im Weg.
Weitere Informationen zu Auslandspraktika im Medizinstudium und zur Anrechnung als Freiwilligendienst findest du in unseren anderen Artikeln. Hast du Fragen zum Medizinstudium allgemein? Unser kompletter Guide zum Medizinstudium beantwortet die wichtigsten Fragen.
Alle Angaben in diesem Artikel sind ohne Gewähr. Die Regelungen können sich ändern und unterscheiden sich je nach Bundesland, Kanton und Einrichtung. Erkundige dich immer direkt bei deinem zuständigen Landesprüfungsamt und der jeweiligen Klinik nach den aktuellen Anforderungen.