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Du stehst kurz vor dem Medizinstudium oder bist bereits mittendrin und fragst dich, wie du die enorme Stoffmenge eigentlich in den Kopf bekommen sollst? Dann geht es dir wie den meisten. Ich bin Malte, habe in Hamburg Medizin studiert und auf dem Weg zum Arztberuf so ziemlich jede Lernstrategie ausprobiert, die es gibt. In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit den wichtigsten Lerntools und erkläre, wie du sie sinnvoll kombinierst.
Medizin ist ein Fach, in dem du nicht nur verstehen, sondern auch enorme Mengen an Faktenwissen zuverlässig abrufen können musst. Welches Antibiotikum bei welchem Erreger? Welche Laborwerte sprechen für welche Differenzialdiagnose? Das Volumen an Detailwissen ist in kaum einem anderen Studiengang vergleichbar. Die klassische Methode, Texte zu lesen und zu markieren, reicht dafür schlicht nicht aus. Die Forschung zu Lernstrategien zeigt seit Jahren, dass zwei Prinzipien besonders effektiv sind: Active Recall, also das aktive Abrufen von Wissen, und Spaced Repetition, also das Wiederholen in zunehmend größeren Abständen. Beide Prinzipien sind keine Theorie, sondern die Grundlage der Tools, die ich dir hier vorstelle.
Bevor wir über digitale Tools sprechen, ein Wort zu Vorlesungen. In Hamburg läuft die Bereitstellung von Vorlesungsmaterialien über Moodle. Meine Erfahrung: Die Folien sind häufig erst nach der Vorlesung verfügbar. Das ist ärgerlich, weil du dann in der Vorlesung selbst mitschreiben musst und die Folien erst im Nachhinein zum Nacharbeiten nutzen kannst. Falls deine Dozierenden die Folien aber tatsächlich vorher hochladen, nutze das unbedingt aus. Dann kannst du die Vorlesung gezielt zum Vertiefen und Fragenstellen nutzen, statt nur mitzuschreiben. Unabhängig davon sind Vorlesungsfolien allein keine ausreichende Lerngrundlage. Sie sind ein Ausgangspunkt, den du um folgende Tools und Methoden ergänzen solltest.
Anki ist eine kostenlose Open-Source-Software für digitale Karteikarten, die auf einem Spaced-Repetition-Algorithmus basiert. Das Prinzip ist simpel: Du siehst eine Frage, versuchst die Antwort abzurufen, und bewertest dann selbst, wie leicht oder schwer dir die Antwort gefallen ist. Basierend darauf berechnet Anki, wann du die Karte das nächste Mal sehen solltest. Karten, die du sicher beherrschst, tauchen in immer größeren Abständen auf. Karten, bei denen du unsicher bist, werden häufiger wiederholt.
Das klingt unspektakulär, ist aber der effektivste Weg, große Mengen Faktenwissen dauerhaft im Gedächtnis zu verankern. Wer regelmäßig mit gut gemachten Karten lernt, kann Retentionsraten von über 90 Prozent erreichen. Das bedeutet: Was du einmal gelernt hast, bleibt tatsächlich hängen, nicht nur bis zur nächsten Klausur, sondern langfristig bis zum Staatsexamen und darüber hinaus.
Eine der ersten Fragen, die sich Anki-Neulinge stellen: Soll ich eigene Karten erstellen oder fertige Decks nutzen? Beides hat seine Berechtigung. Das Erstellen eigener Karten ist selbst schon ein Lernprozess, weil du den Stoff aktiv verarbeiten musst. Gleichzeitig ist der Zeitaufwand enorm, und gerade in den ersten Semestern fehlt dir die Erfahrung, um wirklich gute Karten zu formulieren.
Für die Vorklinik hat sich das Ankiphil-Deck als Standard etabliert, welches du hier findest: https://ankiweb.net/shared/info/1163710568. Es deckt alle physikumsrelevanten Inhalte ab und umfasst über 7.000 Karten. Für die klinischen Fächer gibt es das Ankizin-Deck, ein Gemeinschaftsprojekt von Studierenden verschiedener Universitäten mit rund 40.000 Karten. Beide Decks sind kostenlos verfügbar. Mehr Infos zum Ankizin-Deck findest du hier: https://www.ankizin.de/.
Mein Tipp: Starte mit einem fertigen Deck, um den Einstieg zu schaffen, und ergänze es mit eigenen Karten zu Themen, die dir besonders schwerfallen oder die in deinem lokalen Curriculum besonders betont werden.
Anki funktioniert nur, wenn du konsequent dranbleibst. Der Algorithmus baut darauf auf, dass du deine täglichen Wiederholungen machst. Das klingt nach wenig, aber nach ein paar Wochen können sich schnell 100, 200 oder mehr Karten pro Tag ansammeln. Plane dafür realistisch 30 bis 60 Minuten pro Tag ein, auch am Wochenende und in den Semesterferien. Das ist der Preis für langfristiges Wissen. Wer zwei Wochen Pause macht, wird von einem Berg aufgestauter Karten erschlagen und gibt im schlimmsten Fall ganz auf.
Ein kleiner Hinweis: Anki ist auf Desktop-Systemen, Android und im Browser kostenlos. Die iOS-App im App Store ist kostenpflichtig und die einzige offizielle Version dort. Kostenlose Alternativen im App Store sind nicht das Original und teilweise nicht kompatibel.
AMBOSS ist in deutschen Medizinfakultäten so verbreitet, dass man es fast schon als inoffiziellen Teil des Curriculums bezeichnen kann. Rund 90 Prozent der Universitäten in Deutschland bieten ihren Studierenden über eine Campuslizenz kostenlosen Zugang. Prüfe als Erstes, ob deine Uni dazugehört, bevor du ein eigenes Abo abschließt. Die aktuellen Campuslizenzen findest du direkt auf der AMBOSS-Website.
AMBOSS vereint zwei Kernfunktionen: eine umfangreiche medizinische Bibliothek mit über 1.000 Kapiteln und ein Kreuz-Tool mit Original-IMPP-Prüfungsfragen. Die Bibliothek ist leitliniengerecht, wird von einem ärztlichen Redaktionsteam kontinuierlich aktualisiert und deckt sowohl vorklinische als auch klinische Inhalte ab. Das Kreuz-Tool ermöglicht es dir, alte Staatsexamensfragen thematisch sortiert oder im Rahmen von Lernplänen zu bearbeiten.
AMBOSS eignet sich hervorragend als Nachschlagewerk. Wenn du in der Vorlesung oder beim Lernen mit Anki auf einen Begriff stößt, den du nicht verstehst, findest du in AMBOSS in Sekunden eine prägnante, medizinisch korrekte Erklärung. Besonders praktisch ist das AMBOSS-Add-on für Anki: Es zeigt dir Kurzdefinitionen medizinischer Fachbegriffe direkt in deinen Karteikarten an, und mit einem Klick öffnest du das vollständige Kapitel.
Das Kreuzen von IMPP-Fragen ist vor allem für die Examensvorbereitung essenziell. Für das Physikum und das 2. Staatsexamen gibt es kaum eine bessere Vorbereitung, als alte Prüfungsfragen systematisch durchzuarbeiten. Aber auch semesterbegleitend lohnt es sich, nach jedem Themenblock ein paar Fragen zu kreuzen, weil du so frühzeitig ein Gefühl dafür entwickelst, wie das IMPP fragt und welche Details prüfungsrelevant sind.
Meditricks verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz als AMBOSS oder Anki. Statt Texte oder Karteikarten bietet Meditricks animierte Lernvideos, die medizinisches Faktenwissen in visuelle Geschichten und Eselsbrücken verpacken. Eine Legionella wird zum Legionär, ein Campylobacter zum campenden Bäcker. Das klingt albern, funktioniert aber erstaunlich gut, gerade bei Themen, die sich durch reines Auswendiglernen nur schwer einprägen: Pharmakologie, Mikrobiologie, komplexe Stoffwechselwege.
Das Konzept basiert auf Assoziationslernen. Durch wiederkehrende Charaktere, Soundeffekte und Bildgeschichten verknüpfst du abstrakte Fakten mit konkreten, einprägsamen Szenen. Das ist wissenschaftlich fundiert und ergänzt die rein faktenbasierte Abfrage durch Anki um eine emotionale und visuelle Komponente.
Einige Universitäten bieten auch für Meditricks eine Campuslizenz an. Sollte deine Uni nicht dabei sein, bekommst du mit dem Code medirechner15 15 % Rabatt auf dein Meditricks-Abo (Werbung*).
Meditricks entfaltet seine Stärke vor allem bei Fächern mit hoher Faktendichte und wenig intuitivem Zusammenhang. Pharmakologie ist das Paradebeispiel: Wirkstoffnamen, Wirkmechanismen, Nebenwirkungen und Kontraindikationen lassen sich über Bildgeschichten deutlich leichter merken als durch reines Wiederholen. Auch in der Mikrobiologie und Immunologie sind die Videos eine echte Hilfe. Bei Fächern, die stärker auf Verständnis aufbauen, wie Physiologie oder Pathophysiologie, ist der Mehrwert geringer, wenn auch vorhanden. Hier ist es oft sinnvoll, mit Texten, Vorlesungen und eigenem Nachdenken zu arbeiten und Meditricks punktuell für besonders sperrige Details einzusetzen.
Tipp: Meditricks verfügt selbst über ein Anki-Add-On, welches du hier findest: https://www.meditricks.de/anki/
Neben den drei großen gibt es einige weitere Tools, die je nach persönlichem Lernstil nützlich sein können.
Kenhub und Complete Anatomy sind auf Anatomie spezialisierte Plattformen mit 3D-Modellen und interaktiven Lernmodulen. Gerade im ersten und zweiten Semester, wenn Anatomie einen großen Teil des Curriculums ausmacht, können sie eine sinnvolle Ergänzung zum Präparierkurs und Atlas sein.
YouTube wird oft unterschätzt. Kanäle wie Ninja Nerd oder Osmosis bieten hochwertige Erklärvideos zu komplexen Themen. Wenn du ein Konzept nach dem Lesen und der Vorlesung immer noch nicht verstanden hast, kann ein gutes Video den entscheidenden Unterschied machen. Allerdings solltest du YouTube gezielt einsetzen und dich nicht zum passiven Konsumieren verleiten lassen.
Neben den digitalen Tools spielen gedruckte Bücher vor allem in der Examensvorbereitung eine wichtige Rolle. Der entscheidende Unterschied: Es geht nicht um klassische Lehrbücher, die ein Fach in seiner ganzen Tiefe abhandeln, sondern um Zusammenfassungsbücher, die exakt auf die jeweilige Prüfung zugeschnitten sind.
Auch, wenn es im Hamburg als Modellstudiengang kein Physikum gab, hatten wir eine thematisch ähnliche orientierte mündliche "Prüfung Normalfunktion". Neben meinen Standard-Lerntools habe ich damals die Thieme Endspurt: Vorklinik-Reihe genutzt. Gerade, wenn ihr vielleicht irgendwo im Urlaub oder in der Bahn seid und nicht am Laptop oder iPad lernen möchtet, kann so eine Bücherreihe nochmal eine passende Ergänzung sein.
Für das M2 habe ich vor allem mit AMBOSS, Meditricks und dem Herold für Innere Medizin gelernt. Der Herold ist seit Jahrzehnten ein Standardwerk für die Innere und hat seinen Ruf nicht ohne Grund: Er ist kompakt & ausführlich zugleich und lässt sich gut parallel zum Kreuzen nutzen. Wenn beim Kreuzen in AMBOSS eine Frage auftauchte, die ich nicht sicher beantworten konnte, habe ich das Thema im Herold nachgelesen und so mein Verständnis vertieft.
Für das M3, also die mündlich-praktische Prüfung, habe ich eine grundlegend andere Vorbereitung genutzt. Im M3 geht es ja nicht mehr um Faktenwissen im Multiple-Choice-Format, sondern darum, klinische Fälle strukturiert zu bearbeiten und mündlich zu präsentieren. Ich habe dafür die MEX-Bücher (Mündliches Examen) genutzt: das MEX Innere Medizin und Chirurgie als Basis und das MEX Anästhesie für mein Wahlfach. Diese Bücher sind speziell auf die mündliche Prüfungssituation ausgelegt und helfen dir, dein Wissen in eine strukturierte Präsentation zu überführen. AMBOSS und den Herold habe ich dann gezielt ergänzend eingesetzt, wenn ich bei einem Thema tiefer nachschlagen wollte. Dabei habe ich mich auch zu mehr als 50% meiner Lernzeit mit einem Kumpel zusammen vorbereitet, um uns direkt gegenseitig abzufragen und damit genau auf die mündliche Prüfungssiutation vorbereitet zu sein. Mein Kaffeekonsum und meine tägliche Schrittzahl während dieser Zeit sind hingegen zwei Dinge, die ihr nicht unbedingt nachmachen müsst..
Bei all den digitalen Tools möchte ich zwei analoge Strategien teilen, die mir persönlich enorm geholfen haben.
Das klingt im Zeitalter von Anki und AMBOSS fast anachronistisch, aber genau das ist der Punkt. Wenn du in der Vorlesung oder beim Nacharbeiten die zentralen Zusammenhänge mit der Hand aufschreibst, beschäftigst du dich automatisch intensiver mit dem Stoff. Am Laptop tippt man schnell ganze Sätze mit, ohne wirklich darüber nachzudenken. Mit dem Stift bist du gezwungen, zu filtern, zu verdichten und in eigenen Worten zu formulieren. Meine Notizen waren dabei weder hübsch noch besonders ordentlich. Ich habe sie teilweise nie wieder gelesen. Aber der Prozess des Aufschreibens selbst hat gereicht, um Inhalte besser im Gedächtnis zu verankern. Das ist kein subjektives Gefühl: Es gibt Studien, die zeigen, dass handschriftliches Notieren zu tieferer Verarbeitung führt als Tippen. Probier es einfach bei einem Thema aus, das dir besonders schwerfällt, und vergleich selbst.
Gerade bei Themen wie Signalkaskaden in der Biochemie, Gerinnungskaskade oder dem Citratzyklus hilft es ungemein, den Stoff selbst als Schaubild zu zeichnen. Nicht abmalen, sondern aus dem Kopf heraus rekonstruieren. Das ist Active Recall in visueller Form. Und dann kommt der entscheidende Schritt: Häng deine besten handgemachten Visualisierungen an den Kleiderschrank, an die Kühlschranktür, neben den Badezimmerspiegel. Überall dort, wo du im Alltag hinschaust, ohne bewusst zu lernen. Du wirst überrascht sein, wie schnell sich komplexe Abläufe einprägen, wenn du sie beim Kaffeekochen oder Zähneputzen nebenbei siehst. Das ist im Grunde eine analoge Version von Spaced Repetition, nur dass dein Alltag den Algorithmus ersetzt.
Ein Aspekt, der in Diskussionen über Lerntools häufig untergeht, ist das Lernen mit anderen. Lerngruppen sind kein nettes Beiwerk, sondern eine der wirkungsvollsten Lernstrategien überhaupt. Wenn du dich regelmäßig mit Kommiliton:innen triffst, um euch gegenseitig abzufragen, passieren zwei Dinge gleichzeitig: Du deckst Wissenslücken auf, die dir beim alleinigen Lernen verborgen geblieben wären, und du übst, medizinisches Wissen in eigenen Worten zu formulieren. Gerade für das M3 ist diese Fähigkeit entscheidend, aber auch in Klausuren profitierst du davon, weil du Zusammenhänge tiefer durchdringst. In unserer Freundesgruppe haben wir es immer liebevoll als deep dive bezeichnet & uns gegenseitig gechallenged, wer denn jetzt die abstruseren Fakten kennt und das profundeste Wissen hat. Und ja, wir sind schon Nerds, aber genauso habe ich eins der besten M2-Examen an meiner Uni geschrieben und im M3 ein "sehr gut" bekommen. Studium bedeutet auch, dass einem klar wird, dass sich Anstrengung lohnt und man erkennt, dass man durch etwas Mehreinsatz jetzt sich viele Möglichkeiten für später offen halten kann.
Darüber hinaus ist gemeinsames Lernen ein enorm wichtiger Motivationsfaktor. Das Medizinstudium ist ein Marathon, und es gibt Phasen, in denen die Disziplin allein nicht reicht. Eine feste Lerngruppe, auf die du dich verlassen kannst und die sich auf dich verlässt, hilft dir, auch in schwierigen Wochen dranzubleiben. Vereinbart feste Zeiten, rotiert die Themen, und nutzt die Gruppe gezielt zum gegenseitigen Abfragen statt zum gemeinsamen Lesen. Nur so entfaltet sie ihren vollen Effekt.
Der häufigste Fehler ist, zu viele Tools gleichzeitig zu nutzen, ohne eines davon konsequent durchzuziehen. Wenn du Anki nur sporadisch benutzt, verlierst du den Spaced-Repetition-Effekt. Wenn du AMBOSS nur zum Nachlesen, aber nie zum Kreuzen nutzt, verschenkst du einen riesigen Vorteil. Konzentriere dich auf zwei bis drei Tools und nutze diese konsequent.
Ein weiterer klassischer Fehler: das passive Lesen von Zusammenfassungen oder Skripten und das Markieren von Text mit Textmarker. Beides fühlt sich produktiv an, ist aber nachweislich eine der ineffektivsten Lernmethoden. Du erkennst Informationen beim Lesen wieder und verwechselst dieses Wiedererkennen mit echtem Wissen. In der Prüfung, wenn du den Stoff aktiv abrufen musst, merkst du dann, dass nichts hängengeblieben ist.
Nach meiner Erfahrung liegt der Schlüssel nicht in einem einzelnen Tool, sondern in der richtigen Kombination. Anki liefert dir langfristiges Faktenwissen, kann aber keine Zusammenhänge erklären. AMBOSS erklärt Zusammenhänge hervorragend, ist aber als reines Lese-Tool nicht ausreichend, um Wissen dauerhaft zu verankern. Meditricks hilft dir bei besonders sperrigen Fakten, ersetzt aber kein systematisches Lernen. Und analoge Methoden wie Handschrift, Visualisierungen und Lerngruppen ergänzen die digitale Welt dort, wo sie an ihre Grenzen stößt.
Ein Workflow, der sich bewährt hat: Du gehst in die Vorlesung und arbeitest die Inhalte anhand der Vorlesungsfolien und AMBOSS-Kapitel nach. Dabei erstellst du eigene Anki-Karten oder aktivierst die passenden Karten in einem fertigen Deck. Besonders wichtige Zusammenhänge schreibst du handschriftlich auf oder zeichnest sie als Schaubild. Bei schwierigen Themen wie Pharmakologie schaust du dir die passenden Meditricks-Videos an. Dann kreuzst du regelmäßig IMPP-Fragen zu den Themen, die du bereits bearbeitet hast. Und jeden Tag machst du deine Anki-Wiederholungen. In der Lerngruppe fragt ihr euch gegenseitig ab und klärt offene Fragen.
Dieser Kreislauf aus Verstehen, Verankern und Überprüfen klingt aufwändig. In der Praxis pendelt er sich aber schnell ein, und du wirst merken, dass du in Klausuren und Prüfungen deutlich sicherer bist als mit reinem Zusammenfassungen-Lesen. Fang früh an, bleib dran, und du wirst den Unterschied spüren.