Tipp: Unsere HAM-Nat-Lernplattform ! Jetzt ansehen →
Tipp: Unsere HAM-Nat-Lernplattform ! Jetzt ansehen →

Die Diskussionen unter TMS-Teilnehmer:innen drehen sich häufig um die sogenannte „Einstreuaufgaben“. Dabei kursieren viele Theorien, welche Aufgaben es denn nun sein werden und wie man die Aufgaben am besten bearbeiten sollte. Aber was ist dran? Wir klären auf!
Einstreuaufgaben gehen nicht in die Wertung mit ein, sondern dienen nur statistischen und „Testzwecken“ der Testersteller. Zum Beispiel, wenn sie bei neuen Aufgaben testen möchten, ob sie zu schwer oder zu leicht sind, indem sie schauen, wie viele Bewerber:innen sie richtig bzw. falsch beantworten.
Wüsste man, welches die Einstreuaufgaben sind, bräuchte man sie gar nicht beantworten und könnte sich stattdessen auf die Aufgaben konzentrieren, die zählen. Es gibt aber leider keine Möglichkeit, zu wissen, welche Aufgaben es sind.
Bei allen Untertests mit 24 Aufgaben - außer Textverständnis - sind 4 Einstreuaufgaben eingefügt und bei Textverständnis gehört ein Text mit seinen 6 Aufgaben zu den Einstreuaufgaben.
Manche Bewerber:innen regen sich sehr über diese Einstreuaufgaben auf, weil man häufig nicht alle Aufgaben in der verfügbaren Zeit schafft, und es daher Glück oder Pech ist, ob man Einstreuaufgaben bearbeitet hat. Würde man nur 20 von 24 Aufgaben schaffen, und die verbliebenen 4 wären Einstreuaufgaben, hätte man trotzdem alle Punkte (20/20), da die Einstreuaufgaben nicht zählen. Schafft man 20 von 24, und hat alle Einstreuaufgaben bearbeitet und die verbliebenen sind „richtige“ Aufgaben, hat man jedoch nur 16/20 Punkten.
Einige Bewerber:innen entwickeln daher wilde Theorien, ob sie eher am Anfang, der Mitte oder am Ende eines Testteils sind und man diese Teile daher als letztes bearbeiten sollte. Letztendlich sind das aber Spekulationen, ohne dass es einen Anhaltspunkt dafür gäbe, zumal es am Testtag eh verschiedene Versionen des Testheftes gibt, in denen die Aufgaben unterschiedliche Reihenfolgen haben.
Lasst euch nicht durch die Einstreuaufgaben verrückt machen. Im Schnitt über alle Untertests werden alle Teilnehmer:innen ungefähr gleich stark durch die Einstreuaufgaben beeinflusst. Konzentriert euch lieber auf die Dinge, die ihr selbst in der Hand habt.
Dazu gehört eine optimale Vorbereitung, bei der ihr euch mit allen Untertests beschäftigt und eure Bearbeitungsstrategien entwickelt. Denn: Mit genügend Übung könnt ihr bei einigen Untertests sogar alle Aufgaben in der vorgegebenen Zeit schaffen, sodass es für euch keine Rolle mehr spielt, welche Aufgaben denn jetzt Einstreuaufgaben waren und welche nicht.