Zweitstudienquote

Auch: Zweitstudium, Zweitstudium Medizin, Zweitstudienbewerber

Von Malte Kuehl, Betreiber von medirechner
Veröffentlicht am

Die Zweitstudienquote ist eine Vorabquote, in Bayern und Sachsen mit 3 Prozent der Plätze. In die Hauptquoten kommst du als Zweitstudienbewerber:in nicht. Dein Rang ergibt sich aus einer Messzahl, die die Abschlussnote des Erststudiums und die Begründung für das Zweitstudium kombiniert, etwa zwingende berufliche oder wissenschaftliche Gründe. Abiturnote und Testergebnis zählen dabei nicht, ein TMSnat bringt dir in dieser Quote also nichts. Details zum Punktesystem stehen im Ratgeber zur Zweitstudienquote.

Quellen

Artikel zum Thema Zweitstudienquote

Quoten

Abiturbestenquote (ABQ)

Die Abiturbestenquote vergibt 30 Prozent der Studienplätze in Medizin und Zahnmedizin allein nach der Punktzahl im Abitur. Gerankt wirst du zuerst auf der Landesliste deines Abiturbundeslandes, erst danach werden die Landeslisten zu einer Bundesliste zusammengeführt.

Quoten

Härtefallquote

Über die Härtefallquote erhalten Bewerber:innen sofort einen Studienplatz, für die eine Ablehnung eine außergewöhnliche Härte wäre, etwa wegen einer sich verschlechternden Erkrankung. In Bayern und Sachsen umfasst sie 1 Prozent der Plätze.

Quoten

Vorabquoten

Vorabquoten sind Studienplätze, die vor den drei Hauptquoten für bestimmte Gruppen reserviert werden, zusammen höchstens 20 Prozent. Dazu zählen Härtefälle, Zweitstudium, Bundeswehr, Nicht-EU-Ausländer:innen und Bedarfsquoten wie die Landarztquote.