Berufsausbildung (anerkannt)
Auch: anerkannte Berufsausbildung, Berufstätigkeit, anerkannte Berufstätigkeit
Als Kriterium zählen nur Ausbildungen aus einem festen Katalog, der für alle Unis gleich ist. Für Humanmedizin gehören unter anderem Pflegefachfrau und Pflegefachmann, Notfallsanitäter:in, Medizinische:r Fachangestellte:r, Physiotherapie, Ergotherapie, Hebamme, Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistenz sowie die medizinisch-technischen Berufe dazu, außerdem Biologie- und Chemielaborant:in. Im Ausland erworbene Abschlüsse zählen, wenn eine deutsche Stelle sie als gleichwertig anerkannt hat.
Wie viel sie bringt
Zum WiSe 2026/27 werteten 40 von 42 Medizin-Standorten eine Ausbildung in AdH oder ZEQ. Die Gewichte reichen von wenigen Prozent bis zu mehr als der Hälfte der Punkte: Hannover vergab in der ZEQ 65 Prozent, Greifswald in einer AdH-Unterquote 60 Prozent, Jena 55 Prozent. In vielen ZEQ-Modellen in Bayern und Berlin zählt sie 40 Prozent. Einige Unis werten zusätzlich eine anschließende Berufstätigkeit von mindestens 12 Monaten.
Beispiel Magdeburg ab WiSe 2028/29
Laut Auswahltestzentrale (Stand 29.06.2026) besteht die ZEQ in Magdeburg dann aus bis zu 50 Punkten TMSnat, 25 Punkten für eine Berufsausbildung und 25 Punkten für Berufstätigkeit. Wer Ausbildung und Berufserfahrung mitbringt, hat damit schon die Hälfte der möglichen Punkte sicher.
Lohnt sich eine Ausbildung?
Eine Ausbildung dauert meist drei Jahre und lohnt sich, wenn du den Beruf ohnehin magst oder mit einem mittleren Abitur in der ZEQ planst. Als reiner Umweg ist sie teuer an Zeit, und viele Unis werten sie deutlich schwächer als den Test. An welchen Unis deine Ausbildung den größten Unterschied macht, zeigt der Zulassungsrechner.





