
Goethe-Universität Frankfurt
Frankfurt (Main)
Zulassungskriterien
Die Universität Goethe-Universität Frankfurt verwendet den TMS.
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Zulassungsquoten
Detaillierte Übersicht der Grenzwerte und Gewichtungen.
| Saison | Quote | Grenze | Abi | TMS | Ausbildung | Beruf |
|---|---|---|---|---|---|---|
| WiSe 25/26 | AdH-1 | 55.6 | 45% | 50% | 5% | 0% |
| WiSe 25/26 | ZEQ-1 | 63 | 0% | 90% | 5% | 5% |
| WiSe 24/25 | AdH-1 | 56.3 | 45% | 50% | 5% | 0% |
| WiSe 24/25 | ZEQ-1 | 64.5 | 0% | 90% | 5% | 5% |
Über die Universität
Die Goethe-Universität Frankfurt wurde 1914 als erste Stiftungsuniversität Deutschlands von Frankfurter Bürgern gegründet. Mit rund 48.000 Studierenden in 16 Fachbereichen zählt sie zu den größten Universitäten Deutschlands. Die Universität versteht sich als weltoffene Institution, geleitet durch die Ideen der europäischen Aufklärung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Der Fachbereich Medizin am Campus Niederrad arbeitet eng mit dem Universitätsklinikum Frankfurt zusammen.
Universitätsklinikum und medizinische Versorgung
Das Universitätsklinikum verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung und behandelt jährlich etwa 49.000 stationäre und rund 220.000 ambulante Patienten. Die medizinische Versorgung erfolgt in 32 Kliniken und Instituten mit über 1.500 Betten. Mehr als 7.000 Mitarbeiter und über 20 Forschungseinrichtungen bilden die Universitätsmedizin Frankfurt. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Neurowissenschaften, Onkologie sowie kardiovaskuläre Medizin.
Studienkonzept und Curriculum
Der Fachbereich hat das Curriculum vollständig überarbeitet und ein modernes Unterrichtskonzept implementiert. Die Studieninhalte orientieren sich sowohl an den Bedürfnissen praktisch tätiger Ärzte als auch an den Forschungsschwerpunkten des Fachbereichs. Zentrale Gestaltungselemente umfassen die fächerübergreifende Organisation in Themenblöcken sowie die Integration ausgewählter Krankheitsbilder bereits ab Beginn des vorklinischen Studienabschnitts.
Die Themenbereiche sind in logisch aufeinander aufbauender Reihenfolge mit steigendem Komplexitätsgrad interdisziplinär organisiert. Das Prinzip der Lehr-Lernspirale gewährleistet wiederholte Auseinandersetzung mit Inhalten auf jeweils höherem Niveau. Moderne Lehr- und Lernkonzepte wie problemorientierter Unterricht, evidenzbasierte Ausbildung und medienunterstütztes Selbststudium bilden die methodischen Grundlagen.
Die Integration der Studierenden in Kleingruppen vermeidet Großstadtanonymität und schafft Universitäts- und Fachbereichsidentität. Das Ausbildungsziel definiert, dass Studierende vor dem Praktischen Jahr häufige und wichtige, sofort behandlungspflichtige Erkrankungen selbständig diagnostizieren können und in der Lage sind, Therapiemaßnahmen einzuleiten sowie Patienten zu führen.
Forschung und internationale Vernetzung
Die Goethe-Universität genießt national und international einen sehr guten Ruf, begründet durch ihre Autonomie, Vernetzung, Umfassendheit, Lebensnähe und Qualitätsbewusstsein. Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät umfassen kardiovaskuläre Medizin, Neurowissenschaften und Onkologie. Das Auslandsbüro des Fachbereichs unterstützt zusätzlich zum International Office der Universität bei der Organisation von Auslandssemestern, PJ-Tertialen, Famulaturen und Krankenpflegepraktika an Partneruniversitäten.
Über die Stadt
Frankfurt am Main verbindet als Finanzmetropole und Verkehrsdrehkreuz Deutschlands internationale Atmosphäre mit regionaler Verwurzelung. Die Stadt zählt über 750.000 Einwohner und entwickelte sich aus kleineren Stadtbezirken zu einer kompakten Großstadt. Trotz der markanten Skyline und des weltstädtischen Charakters durchziehen ausgedehnte Grünbereiche und Parks die Stadt bis in die Innenstadt. Diese Kombination aus urbaner Dynamik und lokaler Beschaulichkeit in den einzelnen Stadtvierteln prägt das Frankfurter Lebensgefühl.
Wohnsituation für Studierende
Das Studierendenwerk Frankfurt am Main bewirtschaftet 34 Wohnheime mit rund 3.700 Plätzen, überwiegend in Nähe der Goethe-Universität, der Frankfurt University of Applied Sciences und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Die Mietpreise variieren zwischen 210 und 500 Euro je nach Wohnform, Größe und Ausstattung. Zusätzlich existieren katholische und evangelische Wohnheime sowie private Anbieter mit höheren Mietpreisen und erweiterten Services.
Auf dem freien Wohnungsmarkt beginnen WG-Zimmer ab 300 Euro, Wohnungen ab 500 Euro Kaltmiete. Günstigere Stadtteile umfassen Fechenheim, Griesheim, Nied, Riederwald und Höchst. Bockenheim als traditionsreicher Stadtteil in Nähe von Westend und Gallusviertel bietet eine Mischung aus modernen und älteren Gebäuden. Orte außerhalb Frankfurts mit guter ÖPNV-Anbindung ermöglichen niedrigere Mietkosten. Die Lebenshaltungskosten liegen über dem deutschen Durchschnitt, durch Studierendenrabatte und sorgfältige Planung bleiben sie jedoch kontrollierbar.
Mobilität und Infrastruktur
Das exzellent ausgebaute U-Bahn-, Straßenbahn- und Bussystem erschließt die gesamte Stadt. Das Semesterticket, automatisch mit der Einschreibung erworben, gilt für das innerstädtische Verkehrssystem und den gesamten Großraum Frankfurt. Die zentrale Lage Deutschlands und der größte Verkehrsflughafen des Landes ermöglichen nationale und internationale Mobilität.
Kulturelles und soziales Leben
Frankfurt bietet umfassende kulturelle Angebote. Die Altstadt mit dem Römer, die Museumsufer-Meile mit dem renommierten Städel Museum, die Oper und zahlreiche Theater prägen das kulturelle Leben. Der Palmengarten und weitere Parks bieten Erholungsmöglichkeiten. Die lebendige Gastronomie- und Kneipenlandschaft sowie vielfältige Clubs ermöglichen aktives Nachtleben. Traditionelle Märkte, darunter der Weihnachtsmarkt, und moderne Einkaufszentren koexistieren. Die internationale Ausrichtung der Stadt mit Menschen aus aller Welt schafft ein weltoffenes und diverses Umfeld für Studierende.
Universität
- Staatliche Universität