Tipp: Unsere HAM-Nat-Lernplattform ! Jetzt ansehen →
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Du sitzt vor einem Stapel Bücher und fragst dich, ob du nicht lieber eine App nutzen solltest. Oder du scrollst durch eine Lernplattform und überlegst, ob ein richtiges Buch nicht doch besser wäre. Die gute Nachricht: Die Wissenschaft hat dazu einiges zu sagen.
Mehrere große Studien haben untersucht, ob wir auf Papier oder am Bildschirm besser verstehen, was wir lesen. Das Ergebnis: Beim reinen Durchlesen von Texten schneidet Papier etwas besser ab. Clinton-Lisell et al. (2024) haben 49 Studien ausgewertet und einen kleinen Vorteil für Papier gefunden, besonders unter Zeitdruck.
Aber hier kommt der Haken: Diese Studien haben untersucht, wie Leute PDFs oder E-Books durchlesen. Nicht, wie sie mit interaktiven Lerntools arbeiten. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ob du ein Buch durchblätterst oder durch eine Website scrollst: Wenn du nur liest, ohne aktiv mitzudenken, bleibt wenig hängen. Das ist keine Überraschung, aber die Forschung bestätigt es immer wieder.
Was wirklich funktioniert: Dich selbst testen. Fragen beantworten. Fehler machen und korrigieren. Stoff nach ein paar Tagen nochmal durchgehen. Das ist anstrengender als Lesen, aber es wirkt.
Spaced Repetition bedeutet, dass du Inhalte nicht einmal intensiv lernst und dann vergisst, sondern sie in wachsenden Abständen wiederholst. Klingt simpel, ist aber einer der am besten belegten Lerneffekte überhaupt.
Gilbert et al. (2023) haben Medizinstudierende untersucht, die mit Spaced-Repetition-Apps gelernt haben. Ergebnis: 6-13% bessere Prüfungsergebnisse im Vergleich zu Studierenden mit klassischen Lernmethoden. Eine randomisierte Studie von Durrani et al. (2024) kam zu ähnlichen Ergebnissen.
Für Faktenwissen wie Formeln, Reaktionsgleichungen oder biologische Prozesse ist das Gold wert.
HAM-Nat und TMS werden beide auf Papier geschrieben. Der HAM-Nat fragt Wissen ab, der TMS testet vor allem kognitive Fähigkeiten. Für beide gilt: Du musst unter Zeitdruck performen.
Für den Wissensteil (HAM-Nat, aber auch Teile des TMS) hilft Spaced Repetition nachweislich. Für kognitive Untertests wie Figurale Matrizen zählt vor allem Übung mit realistischen Aufgaben.
Lernplattformen können Dinge, die Bücher nicht können. Spaced-Repetition-Algorithmen erinnern dich automatisch, wann du was wiederholen solltest. Bei Übungsaufgaben bekommst du sofort Feedback statt erst beim Blick in die Lösungen. Und du siehst, wo du noch Lücken hast.
Gerade wenn du hunderte Fakten lernen musst, ist das ein echter Vorteil.
Wenn du ein Thema zum ersten Mal verstehen willst, kann ein gutes Buch oder Skript hilfreich sein. Viele können sich bei längeren Texten auf Papier besser konzentrieren. Und da die Tests selbst auf Papier stattfinden, schadet es nicht, auch ab und an so zu üben.
Es geht nicht um Papier gegen Digital.
Die beste Strategie kombiniert beides: Digitale Tools für Wiederholung und Übungsaufgaben mit Feedback, solide Lehrmaterialien für die Grundlagen, und ab und an Üben unter Testbedingungen.
Was garantiert nicht funktioniert: Tagelang Texte durchlesen und hoffen, dass es irgendwie hängen bleibt.
Wenn du dich auf den HAM-Nat vorbereitest, schau dir hamnatvorbereitung.de an. Die Plattform bietet ein vollständiges Lehrbuch, Übungsaufgaben und Lernkarten mit Spaced Repetition. Mit der schweren HAM-Nat Simulation steht dir zudem ein ausdruckbares Buch bereit, mit dem du dich unter realistischen Bedingungen testen kannst.